Das gemeinnützige Fritz-Schubert-Institut

 

Das FSI entwickelt und vermittelt Techniken zur Stärkung der Persönlichkeit und des ganzheitlichen Wohlbefindens. Die neuesten Erkenntnisse der Lernforschung verknüpfen wir dabei mit bewährter pädagogischer Erfahrung. In Zusammenarbeit mit Universitäten erforschen wir die Wirkung der eingesetzten Techniken.

Alle Maßnahmen und die Grundlage des Entwicklungskonzepts Glück beziehen sich auf die Generalversammlung der Vereinten Nationen, die 1959 die "Erklärung der Rechte des Kindes" verabschiedete, nach der die Menschheit dem Kinde ihr Bestes schuldet, damit es eine glückliche Kindheit hat. In der UN-Kinderrechtskonvention von 1989 heißt es, dass "das Kind zur vollen und harmonischen Entfaltung seiner Persönlichkeit ... umgeben von Glück, Liebe und Verständnis aufwachsen soll". Alle Methoden, die in der Weiterbildung "Schulfach Glück", im "Entwicklungskonzept Glück" und in der pädagogischen Praxis Verwendung finden, stellen eine Sammlung überprüfter Verfahren dar: Ihre Grundlagen finden sich in der Salutogenese (Antonovsky), dem logotherapeutischen Ansatz Viktor E. Frankls, der systemisch konstruktivistischen Pädagogik, der positiven Psychologie, der Konsistenz-Theorie (Klaus Grawe), der Motivationspsychologie, der PSI-Theorie nach Prof. Julius Kuhl und in den Ergebnissen der Resilienzforschung.

Wichtigstes Projekt ist die Verbreitung des von Dr. Ernst Fritz-Schubert entwickelten Schulfachs "Glück".

 

 

Sinnvolle Pädagogik

 

Ausgezeichnet im Land der Ideen 2008 und von der Carl Bosch Stiftung im Jahre 2011

 

Immer wieder beschäftigt man sich in Deutschland mit sogenannten Problemkindern. Ich meine damit diejenigen, die überfordert, verängstigt und gestresst sind oder als sogenannte „verhaltensoriginelle“ die Schulen unsicher machen. Mit dem Begriff “bildungsferne Schicht“ werden Kinder sogar in Sippenhaftung genommen. Kinder mit „Hintergrund“, sei es aus Migrantenfamilien mit Eingliederungsproblemen und/oder aus sozial schwachen Verhältnissen, haben bei uns im Grunde weder eine Chance auf einen freudvollen und erfolgreichen Schulbesuch noch auf ein gelingendes Berufsleben. Das ist sehr schade, denn bei genauerer Betrachtung könnten sie durch ihre oftmals unerkannten Stärken einen wichtigen Beitrag für ein gutes und wertschöpfendes Miteinander und somit für die Gesellschaft leisten. Wie schafft man es aber, aus Verlierern Bildungsgewinner zu machen? Sicherlich nicht mit Drohungen und Appellen, sondern vielmehr durch ein Schulsystem, das die traditionellen Bildungsinhalte durch Lernziele wie seelisches, körperliches und soziales Wohlbefinden ergänzt, und zwar für alle. Wir müssen den Kindern und Jugendlichen helfen, ihre eigenen, familiären und kulturellen Stärken zu entdecken. Sie unterstützen, einen Sinn im Leben und im Lernen zu entdecken, Ziele zu formulieren und ihren Platz in der Gemeinschaft herauszufinden. Erst wenn sie sich selbstverantwortlich bestimmen und den Erfolg ihrer Bemühungen verspüren, sind die notwendigen Voraussetzungen für lebenslanges Lernen geschaffen.

 

Im Jahr 2007  haben wir deshalb an der Willy-Hellpach-Schule in Heidelberg unser schulisches Leitziel „physische und psychische Gesundheit für Lehrer und Schüler“ durch die Einführung eines neuen Faches außerhalb des traditionellen Fächerkanons umzusetzen versucht. Wir haben das neue Schulfach „Glück“ genannt, weil der Wortursprung „gelucken“ oder „gelungen“ auf das verweist, was wir im Sinn haben, nämlich die Voraussetzungen für ein gelingendes Leben aufzuzeigen. Neben dem Aspekt der puren Lebenskompetenz, also sein Leben zu bewältigen, soll es vor allem auch Lebensfreude beinhalten, die schließlich nicht nur die Voraussetzung für das erfolgreiche Lernen ist, sondern auf lange Sicht auch der seelischen und körperlichen Gesundheit.
 
In der anschließenden Evaluation der Unterrichtsergebnisse eines Jahres konnte wissenschaftlich nachgewiesen werden, dass die teilnehmenden Schüler sich nicht nur wohler als die der Kontrollgruppe fühlten, die Schulgemeinschaft wertvoller einschätzten als ihre anderen Mitschüler, sondern vor allem auch mehr Lebenssinn für sich empfanden. Diese Ergebnisse haben uns ermutigt, die Inhalte und Methoden auf weitere Schulen und andere Bereiche zu übertragen. Seit 2010 wird das Schulfach Glück in über 100 Schulen Deutschlands und Österreichs in nahezu allen Schularten und Alterstufen unterrichtet.
Es lag nahe, auch andere Anwendungsgebiete für den Glücksunterricht außerhalb der Schule, beispielsweise im Sport und Gesundheitsbereich zu finden. Seit zwei Jahren kommen deshalb die jungen Fußballer der TSG 1899 Hoffenheim in den Genuss des Glückskonzepts. Daneben gibt es mittlerweile eine Reihe sozialer bzw. gesundheitsorientierter Institutionen wie Rehakliniken und Kinderheime, die versuchen, die Konzeption in ihren Einrichtungen umzusetzen. Gleichzeitig haben wir begonnen, Qualifizierungskurse für LehrerInnen anzubieten. Auf der Basis systemischer Pädagogik, verbunden mit Elementen aus der Theaterpädagogik, der Bewegungspädagogik und mentalen Trainingsmethoden erfahren und erleben die Teilnehmer die Vielfalt des Faches, seiner Didaktik und Methodik.

 

Das 2009 gegründete Fritz-Schubert-Institut zur Persönlichkeitsentwicklung, gemeinnützige GmbH, startete in 2011 mit der Stadt Heidelberg einen  Pilotversuch, um die Persönlichkeit junger Kindergarten- und Grundschulkinder zu stärken. Dazu werden seit September 2011 ErzieherInnen und GrundschullehrerInnen aus Heidelberg in 12 Modulen innerhalb eines Jahres mit der Didaktik und Methodik des von uns entwickelten Konzeptes vertraut gemacht.

 

Dr. phil. Ernst Fritz-Schubert
Dipl.rer.pol. – syst. Therapeut, OStR
Ehrenamtlicher Direktor des Fritz-Schubert-Instituts für Persönlichkeitsentwicklung GmbH

 

 

Lehraufträge:

 

Uni Kassel

 

SRH Hochschule Heidelberg

 

Pädagogisches Institut München

 

DHBW

Duale Hochschule

Baden-Württemberg

 

Unsere Kooperationspartner (Auswahl):

NEU

Lernziel

Wohlbefinden

 

NEU

 

 

Einladung zur Positiven Pädagogik

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